In vielen Dienstleistungsbereichen, wie Ausstellungsbau und Messestandgestaltung, werden Materialien nur kurzfristig eingesetzt und danach entsorgt. In der Produktion fallen Materialreste als Abfälle an, die andernorts noch nutzbar wären. Und auch bei Bauprojekten bleiben immer wieder Materialen übrig.

In dem vom Umweltbundesamt geförderten Projekt 'Wiederverwendung in der kommunalen Ressourcenpolitik verankern' werden die an diesen Prozessen beteiligten Akteure zusammengebracht, um gemeinsam eine kommunal verankerte Struktur für die Wiederverwendung von Gebrauchtmaterialien zu konzipieren.
So können große Mengen an wertvollen Ressourcen im Nutzungskreislauf erhalten bleiben und Abfallaufkommen reduziert werden.


Gemeinsam mit Unternehmen und Entsorgungsbetrieben werden im ersten Schritt geeignete Stoffströme ermittelt. Mit kommunalen Partnern wird darauf aufbauend eine Struktur gestaltet, die die Restmaterialaufkommen in den Metabolismus der Stadt wieder einbindet. Mit Akteuren der Kreativwirtschaft und gemeinnützigen Trägern werden Nutzungsmöglichkeiten für diese Materialfraktionen eruiert. In der abschließenden Projektphase geht es um die Auswertung der Erfahrungen, um die Verstetigung und den bundesweiten Konzepttransfer. Hierzu werden Handreichungen und Workshops erarbeitet und die Projekterfahrungen weitergegeben.
Das Projekt läuft von Mai 2017 - April 2019.
Eine anschauliche Projektdarstellung ist hier zum Download.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Der Projektträger Kunst-Stoffe – Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien e.V. kann auf umfassende Erfahrungen in diesem Feld zurückgreifen. Weitere Partner im Projekt sind die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, die Berliner Stadtreinigung (BSR), Flow Hamburg, BUND Berlin e.V., Material für Alle Frankfurt. Wir freuen uns auf weitere Partner, insbesondere Materialspender und Materialnutzer! Kontaktieren Sie uns gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder tel. unter 0179-3401 245.

 

Dieses Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Umwelt Bundesamt